LANDHÜTER NACHBARSCHAFT DECKENBACH

In der Lindengasse in Deckenbach werden große Pläne geschmiedet….

Ausgangssituation und Projekthintergrund

Projekthintergrund ist der Wunsch ein zweites Standbein der Landhüter Wohnungs- und Landbaugenossenschaft eG (Landhüter eG) aufzustellen, dabei neue Mitglieder zu erhalten und für die Mitglieder in Homberg (Ohm) Deckenbach weiteren Wohn- und Arbeitsraum zur Verfügung zu stellen.

 

Entwicklung der Landhüter Nachbarschaft Deckenbach

In der Lindengasse in Deckenbach befindet sich im alten Ortskern eine Hofreite, die erworben werden kann. Der Ort Deckenbach zeichnet sich besonders dadurch aus, dass hier eine Welt ohne großen Elektrosmog funktioniert. Für sensible Menschen machen diese Umstände das Dorf zu einer kleinen Oase. Es gibt nur einen ganz schwachen Mobilfunkempfang an einigen Stellen im und um das Dorf herum. Dennoch ist ein Internetanschluss im Breitbandmodus über TV-Kabel vorhanden, was ein gutes Arbeiten ohne Funk möglich macht. Die Verkäuferin ist Mitglied der Landhüter eG und wünscht sich eine Nutzung und Entwicklung der Gebäude über ihre Genossenschaft. Das Wohnhaus wird seit mehreren Jahren u.a. durch ein Gründungsmitglied der Genossenschaft bewohnt. Die Hofreite hat eine relativ gute Substanz und Mängel sind den Bewohnern bekannt. Langfristig betrachtet könnte dieses Haus durch einen weiteren Ausbau im Rahmen des Projekt-Hintergrundes als Begegnungsstätte und durch den Betrieb eines einzurichtenden Dorfladen als „Dorfschmiede“ genutzt werden. Derzeit wird die Hofreite durch die  Stadtleben Marburg eG wirtschaftlich genutzt.

 

Projektziel

Das Projektziel ist es, das Haus mit Eigenkapital der beteiligten Genossenschaften und/oder mittels einer Fremdfinanzierung über eine Bank zu kaufen und in drei Schritten nutzbar zu machen.

 

Projektbeschreibung

Die Kooperation aus Stadtleben Marburg eG & Landhüter Wohnungs- und Landbaugenossenschaft eG erwirbt in einem ersten Schritt das Haus und installiert die notwendigen Anlagen, damit weitere Bewohner dort wohnen können. In einem zweiten Schritt werden Umbauten nach den Prinzipien der Permakultur vorgenommen, sodass eine zusätzliche Nutzung als Begegnungsstätte und Dorfladen möglich wird. Die Begegnungsstätte (Dorfschmiede) soll dafür genutzt werden die Idee eines solidarischen Dorfes voranzutreiben. In einem dritten Schritt werden Dach und Nebengebäude weiter ausgebaut, sodass weiterer Wohnraum für die Nutzung als Unterkunft entsteht. Für das Projekt wird von den Kooperationspartnern eine Projektplanung in Auftrag gegeben, welche die Umsetzung, Finanzierung und Fördermöglichkeiten beschreibt, sowie alle dazu erforderlichen Informationen ermittelt.

 

Teilnahme am Projekt

Kannst Du Dir vorstellen, in Deckenbach dabei zu sein?
Wenn wir Dein Interesse geweckt haben, findest Du hier weitere Informationen.

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